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Politisch-intersektional orientiert, weil…
…wir die derzeitigen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen auf verschiedenen Ebenen so erschreckend schlimm finden und dem entgegen wirken wollen.
Der Begriff Intersektionalität geht auf Kimberlé Crenshaw zurück und erkennt an, dass unterschiedliche Diskriminierungsmerkmale zeitgleich auftreten (können) und dadurch andere Erfahrungsmuster und Benachteiligungen entstehen, als die bloße Summe der einzelnen. Intersektionalität als Konzept befasst sich mit Unterdrückungsformen, ihren Folgen für die Betroffenen und Handlungsmöglichkeiten, der Diskriminierung etwas entgegenzusetzen.
Wir denken, dass ein intersektionaler Blick auf gesellschaftliche und globale Prozesse notwendig ist, um sie zu verstehen und auf unsere Utopien hinsteuern zu können:
Gute Lebensbedingungen und Rechte- und Chancengleichheit für alle Menschen auf der Welt, die Vermeidung von Leid für Menschen und Tiere sowie
Vermeidung von Zerstörung unserer globalen Lebensgrundlagen.

Kommunitäre Gemeinschaft, weil…
… politische Ziele gemeinsam erreichbarer werden. In der Summe kennen wir mehr Menschen und Organisationen und haben ein größeres Netzwerk, wenn wir es brauchen. Wir haben zusammen mehr Ideen, Fähigkeiten, Möglichkeiten und Ressourcen. Wir können uns gegenseitig unterstützen, helfen und entlasten, um uns gemeinsamen Zielen anzunähern.
… wenn wir in verlässlicher Solidarität leben und in einer Gruppe, wo wir angenommen und wertgeschätzt werden, finden wir das viel angenehmer und sinnvoller als allein. Neben dem unmittelbaren Wohlgefühl wird sich auch langfristig etwas daran verändern, wie wir über uns selbst und andere Menschen denken und fühlen: Indem wir uns beispielsweise in der Gruppe gegenseitig Aufmerksamkeit schenken, füreinander sorgen und unsere Ressourcen (auch Geld) miteinander teilen, wenden wir uns ein Stück weit ab vom Konkurrenzdenken des Kapitalismus, von Lohnabhängigkeiten (außer etwa der Aufenthaltsstatus hängt davon ab) und Individualismus.
… das viele großartige Chancen birgt: Wir können nur tun, was wir uns vorstellen können. Im Kontakt mit anderen erfahren wir immer wieder, wie wir etwas auch (ganz) anders betrachten oder machen könnten, und haben dann neue Wahlmöglichkeiten – weitermachen wie bisher oder übernehmen, was besser gefällt oder wozu es inspiriert hat. So können wir alle weiter erforschen, wie wir sein möchten, und uns entfalten.
Das es Konflikte und Spannungen geben wird, ist uns bewusst... Aber auch dazu wollen wir mit der Zeit ein anderes Empfinden entwickeln.
Wir wollen Formen des sozialen Miteinanders finden und üben, indem wir gegenseitiges Verstehen und Konsens als wichtige Orientierungen verfolgen.
Dabei wollen wir uns dabei kontinuierlich von anderen Menschen/Gruppen begleiten zu lassen, um nicht in einem Kreisen um uns selbst zu enden.

Unterschiedlich gesellschaftlich positionierter Menschen, weil…
wir leider nicht so aufgewachsen sind, dass wir ohne weitere Überlegungen ausreichend Bewusstsein über die Lebensrealitäten anders positionierter Menschen haben. Da wir ein besseres Leben für alle Menschen wollen, hilft es uns also, möglichst viele strukturell unterschiedliche Lebensrealitäten unmittelbar mitzubekommen. So können wir unser Gefühl gesellschaftlicher “Normalität”/ unsere Orientierungen erweitern und bessere Formen des sozialen Miteinanders für uns ausprobieren und etablieren.
Außerdem: Wenn die Gemeinschaft so divers ist, dass sich keine Person (strukturell) exponiert fühlt, sind alle freier, sich zu entspannen und so zu zeigen, wie wir sind! 🙂

Tierleid vermeidend, weil…
es weh tut.
Außerdem sind die Grenzen zwischen “wer gehört dazu und darf nicht (so) gequält werden” und “wer ist außerhalb dessen” je nach Kontext erschreckend leicht verschiebbar, wenn wir grundsätzlich damit einverstanden sind, dass gequält wird und Gewalt okay sei – nur halt gegen die Lebewesen, die nicht dazu gehören.
Und weil die Tierindustrie wesentlich zum Klimawandel beiträgt, wir keine Tierteile oder -produkte unbedingt brauchen, ein lebensermöglichendes Weltklima aber schon.
