Unterschiedlich gesellschaftlich positioniert

Wir gehen davon aus, dass wir (wie wohl alle Menschen) ein zufriedenstellendes Maß an Bewusstsein und Empathie hinsichtlich der Lebensrealitäten anders positionierter Menschen nur als Utopie verfolgen können, die uns Motivation und Richtungsorientierung gibt, da es unmöglich ist, damit fertig zu werden.

Und so bemühen wir uns, unsere Horizonte, Orientierungen und Empathiefähigkeiten fortlaufend zu erweitern, wollen bessere Formen des sozialen Miteinanders finden, ohne uns in diesen Prozessen (gegenseitig) kaputt zu machen oder aufzugeben und wegzusehen.

Das unmittelbare Teilhaben am (Er)Leben der andern, dass uns mitfühlen lässt und von dem wir uns im Zusammenleben und mit gemeinsamen und gegenseitigen Verantwortlichkeiten, nicht bequem und unbemerkt abwenden können, hilft uns dabei.

Außerdem wird so diese Gemeinschaft erst richtig sinnvoll und wirksam: Wir teilen unsere Realitäten, machen sie einander zugänglich, und können uns dann mit unseren unterschiedlichen Stärken, Ressourcen, Chancen etc.* gegenseitig ergänzen und weiter bringen! Schließlich hilft uns der gemeinsam weitere Horizont, klarer zu kriegen, wo wir auf Gruppenebene unsere Schwerpunkte politischen Engagements setzen wollen.

Natürlich müssen wir dadurch auch mehr Ressourcen einplanen, um Verletzungen, Konflikte und Veränderungsbedarfe, die erst mal außerhalb der Komfortzone liegen, zu bewältigen. Das wird sich anstrengend anfühlen… Aber es bringt uns weiter!

Und wir wollen so gerne voran kommen, in dieser Welt, wo sich immer mehr nur noch nach Scheitern und schlimm anfühlt!


* Wissen, Lebenserfahrungen, psychische / körperliche / intellektuelle Fähigkeiten und Können, Rechte, Zugänge, Talente, … die Liste ist lang!